Seit 2. August 2026 müssen Seiten in der EU offenlegen, wenn sie realistische KI-Bilder, -Videos oder -Tonaufnahmen von Menschen zeigen. KI-Chatfiguren müssen sagen, dass sie KI sind. Hier lesen Sie, was das praktisch heißt, wie eine gute Kennzeichnung aussieht und wie Sie Ihre Seite in einer Minute prüfen.
Haben Sie KI-Inhalte ohne Kennzeichnung? In etwa einer Minute wissen Sie es.
Kostenlos · privat · wir laden Ihre Bilder oder Videos nie herunter
Stellen Sie sich diese vier Fragen. Ist eine dieser Fragen ein Ja, kann Artikel 50 für Ihre Seite gelten.
Maschinenlesbare Wasserzeichen (C2PA und ähnliche) sind vor allem Sache der Hersteller von KI-Werkzeugen. Wenn Sie einen eigenen Generator betreiben, gilt dieser Teil auch für Sie.
Klein, immer sichtbar, auf jeder Karte an derselben Stelle.
Zwei Sekunden vor dem Abspielen. Funktioniert gesprochen auch bei Audio.
Schon die erste Zeile sagt es, und ein fester Hinweis bleibt sichtbar.
Wir lesen Ihre Seiten, Sitemaps und Medienlisten so, wie ein Besucher sie sieht. Wir suchen nach Spuren, die KI-Werkzeuge hinterlassen, und prüfen, ob daneben ein Hinweis steht. Ihre Bilder laden oder betrachten wir nie.
4 Dateinamen beginnen mit ChatGPT-Image. 2 davon sind auf Ihrer Startseite vor der Altersprüfung sichtbar, 2 stehen in Ihrer Medien-Sitemap. Daneben haben wir keine KI-Kennzeichnung gefunden.
Die Lösung: ein Badge auf diese Vorschaubilder und ein KI-Hinweis im Footer. Code zum Kopieren für WordPress inklusive.
Artikel 50 wird von den Behörden durchgesetzt, die jeder EU-Staat dafür benennt. Unabhängig davon ist es seit 6. Februar 2026 in England und Wales strafbar, ohne Einwilligung einen sexuellen Deepfake einer erwachsenen Person zu erstellen oder erstellen zu lassen (SI 2026/31, Inkraftsetzung von s. 138 Data (Use and Access) Act 2025); in den USA macht der TAKE IT DOWN Act das wissentliche Veröffentlichen strafbar. Ein Hinweis macht so etwas nicht zulässig. Ab 2. Dezember 2026 verbietet Art. 5 Abs. 1 Buchst. ba der KI-Verordnung, eingefügt durch die Verordnung (EU) 2026/1744 (geprüft am 20.10.2026), KI-Systeme, die realistische intime Bilder, Videos oder Tonaufnahmen einer identifizierbaren Person ohne deren ausdrückliche Einwilligung erzeugen oder verändern.
Wahrscheinlich ja, aber einen dezenteren. Artikel 50 verlangt eine Offenlegung für Inhalte, die echten Personen ähneln und fälschlich echt wirken würden. Ob vollständig fiktive KI-Darsteller darunterfallen: Die offiziellen Quellen klären das noch nicht. Ein dezentes, immer sichtbares „KI-generiert“-Badge ist eine einfache Wahl und kostet Sie fast nichts.
Es geht um Inhalte, die Menschen in der EU angezeigt werden. Wenn Besucher aus der EU Ihre KI-Inhalte sehen können, kann Artikel 50 für Sie gelten, auch wenn Ihr Unternehmen außerhalb der EU sitzt (Art. 2 AI Act).
Meist nicht. Leichte Bearbeitungen wie Farbkorrektur oder Zuschnitt verändern nicht, was zu sehen ist. Verändert KI, wer oder was zu sehen ist, oder erzeugt sie eine realistische Szene, die so nicht stattgefunden hat, kann das unter die Deepfake-Definition fallen (Art. 3 Nr. 60 AI Act); eine Kennzeichnung ist dann die einfache Wahl.
Nein. Ob ein einzelnes Bild mit KI erstellt wurde, können wir nicht feststellen. Wir finden Spuren, die KI-Werkzeuge hinterlassen, etwa Dateinamen, und prüfen, ob daneben ein Hinweis steht. Wenn Sie uns sagen, dass Sie KI-Inhalte veröffentlichen, prüfen wir genauer.
Keine Rechtsberatung. Diese Seite fasst Primärquellen zusammen und verlinkt sie; sie sagt nicht, was das Recht für Ihre konkrete Seite verlangt. Weiterlesen: DSA für Erwachsenenseiten · Glossar: Deepfake · Anleitung: KI-Kennzeichnung
Ein Scan prüft KI-Kennzeichnung, Altersprüfung und Ihre Meldeseite – aus dem Land, in dem Ihre Besucher sind. Sie bekommen die Ergebnisse, die Belege und Lösungen zum Kopieren.
Für das erste Ergebnis keine Anmeldung nötig · gebaut von Leuten, die selbst eine Erwachsenenseite betreiben